„Ein GöBit für Alle!“ Was bedeutet das?

Wir als Team von „Inklusion Bewegen“ haben uns dieses Jahr zur Aufgabe gemacht, bei der Gestaltung des Göttinger Berufsinformationstags (GöBit) mitzuwirken und Barrieren abzubauen. Dies soll das diesjährige Motto verstärken: „Barrieren überwinden, zueinander finden“.

Der GöBit ist ein Berufsinformationstag bzw. eine Berufsinformationsmesse. Es stellen sich dieses Jahr über 140 Aussteller auf. Diese sind Ausbildungsbetriebe, Hochschulen, Bildungsträger und Beratungseinrichtungen aus der Region. Der GöBit ist für alle, die sich für ihre spätere berufliche Laufbahn interessieren. Die BBS III Ritterplan hat einen eigenen Zeit-Slot, in welchem eine Schüler*in, eine Ausbilder*in und eine Lehrer*in darüber sprechen, wie eine theoriereduzierte Ausbildung ab- und verläuft. Auch das duale Studium hat einen Zeit-Slot bekommen. In diesem wird eine Podiumsdiskussion zwischen einer Student*in und Professor*in stattfinden.

Es ist ganz egal, ob die Jugendlichen/jungen Erwachsenen/Erwachsenen noch nicht genau wissen, was sie beruflich machen möchten. Die Messe und dieser Tag bieten dafür die besten Perspektiven, da alles, was den beruflichen Werdegang angeht, an einem Ort versammelt ist.

Dieses Jahr steht der GöBit unter dem Motto „Barrieren überwinden, zueinander finden“. Es entstand eine Projektgruppe mit vielen wichtigen Instanzen (beispielsweise der Stadt Göttingen, das Jobcenter Göttingen, myWorx, Harz-Weser-Werken gGmbH, Ifas, MittenDrin, Landkreis Göttingen, die HAWK, Berufsbildende Schulen I und III, Reha-Team der Arbeitsagentur, Geschäftsstelle Beiräte für Menschen mit Behinderungen/Senioren, VHS Göttingen u.v.m.). In dieser Projektgruppe waren auch wir von Inklusion Bewegen dabei. Wir brachten den Trialog mit ein, um auch Betroffenen die Chance zu geben, sich mitzuteilen und ihre Wünsche und Anliegen wahrzunehmen und weitestgehend umzusetzen.

Trialogisches Arbeiten ist in der Sozialen Arbeit und gerade bei der Planung einer solchen Veranstaltung sehr wichtig. Trialogisch bedeutet, dass nicht nur Fachkräfte befragt werden und nur sie das planen, sondern es werden auch Betroffene und Angehörige der Betroffenen miteinbezogen. Der GöBit in diesem Jahr ist also unter Bürgerinitiative plus der Organisation der Projektgruppe und dem Organisationsteam der GöBit entstanden.

Die Projektgruppe hat sich neun Mal für die Beratung zusammengesetzt, ein Konzept entwickelt und geschaut, was getan werden muss, um das Ziel eines möglichst barrierefreien GöBit zu erreichen.

Es haben sich viele Ehrenamtliche gefunden, welche die Aufgabe der „Inklusions-Lotsen“ übernehmen. Diese führen Menschen mit Behinderungen auf dem GöBit ans Ziel. Sie zeigen ihnen, wie sie zu ihrem gewünschten Stand kommen und sind Ansprechpartner*innen, wenn sie Hilfe benötigen.

Um am Ende bewerten zu können, wie der inklusive GöBit abgelaufen ist, werden wir einen Stand am Ausgang des GöBit aufstellen, an welchem wir eine Fragebogenaktion durchführen, um das Erlebte einzufangen und für die nächste Planung des GöBit im nächsten Jahr mitzunehmen. Die Planung ist das A und O solcher Veranstaltungen oder wie Albert Einstein schon einst sagte: „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“.

Wir als Team von Inklusion Bewegen sind stolz und froh, Teil dieser grandiosen Projektgruppe zu sein und zu sehen, wie der inklusive GöBit in die Tat umgesetzt wird.

Wir haben und gefreut Sie beim Göbit getroffen zu haben!

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